Störfeldsanierung und Ischämische Osteonekrosen

Chronische Reize, die das Immunsystem belasten

Eine Störfeld ist ein chronischer Reiz im Körper, der das Immunsystem belastet und unbemerkt („silent inflammation = stille Entzündung") zu Beschwerden an ganz anderer Stelle im Körper führen kann.

Mögliche Störfelder im Kieferbereich sind:

  • Tote (devitale) Zähne mit oder ohne Wurzelkanalbehandlung
  • Zysten
  • Nicht vollständig abgeheilter Knochen nach Zahnentfernung (fettige Degeneration - FDOC)
  • Fremdmaterialien, wie Amalgam und Metalle
  • Chronische Parodontitis

Diese Störfelder können jahrelang unbemerkt entzündliche Signale an den Körper abgeben und so chronische Erkrankungen an ganz anderen Stellen im Organismus begünstigen.

Problem Ischämische Osteonekrosen (FDOK)

Die fettige Degeneration des Kieferknochens (FDOK) bezeichnet fettige, nicht mineralisierte Bereiche im Knochen, welche sich häufig nach Zahnentfernungen ausbilden und eine chronische Belastung des Körpers darstellen können. Diese entstehen nach Zahnentfernung bei unzureichender Knochenheilung.

Wird ein Zahn entfernt, muss der Körper den entstandenen Hohlraum wieder mit gesundem Knochen auffüllen. Durch verschiedene Faktoren (mangelnde Nährstoffversorgung für die Knochenheilung, Stress, Wundheilungsstörungen) kann es zu einer unzureichenden Knochenheilung kommen und es bildet sich anstatt gesundem, gut mineralisiertem Knochen, ein fettig degenerierter Knochen aus.

Kann man eine fettige Degeneration bei Zahnentfernung verhindern?

Generell empfiehlt es sich, wie bei jedem Eingriff, eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu gewährleisten. Hierzu gehört ein hoher Vitamin D Spiegel, um die Knochenheilung zu fördern und die Unterstützung durch Mikronährstoffe. Gesunde Ernährung und ein reduziertes Stresslevel helfen dem Körper bei der Regeneration.

Bezüglich der Entfernung von Weisheitszähnen sollte beachtet werden, dass diese nicht zu früh im Wachstumsalter entfernt werden.

In unserer Praxis bieten wir jede Zahnentfernung und chirurgischen Eingriff kombiniert mit Ozon und der PRF Methode an, so dass sichergestellt werden kann, dass der Körper die bestmöglichen Voraussetzungen hat, eine gesunde Knochenheilung anzustoßen.

Behandlung der FDOC

Es handelt sich dabei um einen minimalinvasiven chirurgischen Eingriff, der unter örtlicher Betäubung an der jeweiligen Stelle ausgeführt wird. Mittels minimalinvasiver Piezotechnik (Ultraschallchirurgie) wird ein Knochenfenster angelegt und der Defekt aufgesucht. Dabei wird nur so viel Knochen entfernt, wie nötig ist, um das veränderte Gewebe zu erreichen.

Das betroffene Gebiet wird mit speziellen chirurgischen Instrumenten und Piezotechnik versäubert und ausgereinigt. Zum Abschluss der Behandlung wird der Defekt zur Desinfektion mit Ozon behandelt und mit Eigenblut (PRF – Methode) versorgt.

Kosten:

Die Kosten für Störfeldsanierungen sind privat zu tragen.